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2004, 27.
Woche, 28. Juni - 4. Juli
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| feelings: | lebenswert - - lachhaft - - motto - - tun - - &lassen - - hören - - lesen - - gucken - - © Susanne Rudloff -->info http://www.wort-wahl.de.vu wort-wahl[at]web.de |
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| zwei sekunden und ein sommer - später war es, viel später und zu spät, um noch zu verstehen, was da eigentlich gerade passierte. habe nicht darüber nachgedacht, habe nie denken wollen, nie, nein und sonst nichts weiter außer deinen blicken, deinen augen, dein nicht-mehr-aushalten-können. warten auf etwas, das kommen musste, unweigerlich, ohne große worte. kein schock für dich, kein aufbegehren meinerseits. mir fehlt die kraft über solcherlei dinge meinen kopf zu verlieren, hab ihn doch schon längst nicht mehr bei mir. ist unterwegs irgendwann einmal abhanden gekommen, hat sich selbständig gemacht, um ein besseres leben ohne mich zu leben. so wie du jetzt ein besseres leben ohne mich haben wirst, weil ich dich nicht mehr kleinhalten werde, weil ich dich nicht mehr für unwürdig halten werde - deine worte ein etwa, was ich schon immer wusste und doch nicht lassen konnte, weil ich stets unzufrieden war. wahrscheinlich mit mir selbst und du nur projektionsfläche für mein inneres chaos. will nicht wieder neu anfangen und wieder vor dem nullpunkt stehen und nicht wissen, wohin das leben mich tragen wird. hatte schon viel zu oft dieses gefühl des nicht-hierher-gehörens. will aufgeben und alles sein lassen, wie es nunmal so ist in dieser welt aus unstetigkeit. hoffnungslos, besinnungslos, tatenlos zusehen, wie die welt um mich sich weiterdreht. vielleicht ist es ja besser so - du sprichst mir aus der seele. aber meinem herzen gefällt nicht, was der kopf da so sagt. wäre lieber glücklich bis ans ende der welt, mit dir, mit dir, mit dir. scheint sich uns höheres in den weg zu stellen und uns zu einbußen zu zwingen, die wir beide nicht beeinflussen können, weil wir beide zu schwach sind um einander ohne bedingungen zu lieben. vergiss mein nicht, vergiss dein nicht und halte in ehren, was ich nie ehren konnte, weil ich schwach und klein und einsam in mir selbst bin. ein schweres los lässt mich ertrinken in mir selbst. wer sich nicht lieben kann - kann keinen anderen lieben. einen sommer gäbe ich für zwei sekunden glück mit dir. |
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