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2004, 28. Woche, 5.-11. Juli
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später


feelings: lebenswert -
blicke, die man nicht so ganz deuten kann

lachhaft -
halbe tränenausbrüche einer teenagerin, weil man sie in einem gestellten (!) disput in grund und boden geredet hat

motto -
immer daran denken: anderen menschen geht es noch schlechter

tun -
das beste daraus machen

&lassen -
sich in ausweglose situationen bugsieren

hören -
jewel - foolish games

lesen -
fernand pouillon - singende steine

gucken -
spokenwordberlin - das schreien der slammer




© Susanne Rudloff -->info
http://www.wort-wahl.de.vu
wort-wahl[at]web.de
20 000 meilen - was nützt es mir noch zu kämpfen...? warum soll ich so viel energie aufwenden, wenn es doch für mich viel einfacher ist, einfach aufzugeben, abzuwarten, bis der schmerz einfach weg geht? bis ich wieder normal denken kann und normal fühlen kann... irgendwann wird alles, alles wieder gut, die zeit heilt wunden und ich habe einfach keine kraft mehr, keinen mut mehr zu kämpfen. ich bin müde, schrecklich müde.
warum darf ich nicht ein mal einfach nur schwach sein und liegen bleiben, wo ich doch schon am boden bin? ich will nicht aufstehen, mir geht es eigentlich gerade ganz gut in meinem kleinen grab aus selbstmitleid, andere suhlen sich jahrelang in solchen gräbern und keiner sagt ihnen: steh auf und kämpfe!

gib mir nur einer die hand, an der ich leben, lieben, sterben darf - ich würde mich nie wieder selbst belügen.
lyric:

man fragt mich
ob es schon besser geht

letzte woche war
alles egal
ohne gewicht
und nur dieser schmerz

wie man sieht
es geht wieder besser

das ist doch typisch
mein lächeln trügt
maskenhaft ein
ungeliebtes ich