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2004, 34. Woche, 16.-22. August
früher
später


feelings: lebenswert -
olympia gucken und die tontaubenschießerinnen auslachen

lachhaft -
frauen, die bei einem total überhitzten auto dummerweise den kühlwassertank öffnen - und sich dann noch über die fontäne aus kochend heißem wasser wundern

motto -
brot für die welt und torte für mich

tun -
nürnberg lieben

&lassen -
gießen lieben

hören -
jamie cullum - twentysomething

lesen -
milan kundera - die unerträgliche leichtigkeit des seins

gucken -
modus.de - tu nicht so erwachsen


© Susanne Rudloff -->info
http://www.wort-wahl.de.vu
wort-wahl[at]web.de
schweinskopfsülze - wieder zurück aus dem urlaub und wieder diese gedanken wie grütze in meinem kopf, träume in aspik. fragen wie ratten in meinem müllberg aus verlebter zeit, verrauchte tanzlokale meiner gefühle für alles noch vor mir liegende machen mich röchelnd nach luft schnappend. und in meinen ohren singt ein alter mann mit frauenstimme von freiheit, die erstunken und erlogen ist, weil sie mich nur an der nase herumführen möchte um all das leid meiner seele nicht sehen zu müssen. ich wünschte, diese bilder in meinem kopf wären nicht nur fotografien aus einer anderen zeit, sondern realiäten von morgen, heute und übergestern. dann der aufprall auf meinem sofa, während der realismus versucht sich zu verwurzeln wo keine erde ist und das wissen um mein leben luftwurzeln treibt aus lauter verzweiflung. da ist das große dilemma meines daseins, da ist kein haltepunkt sonder nur farben wie aquarelle, verwischen, verlaufen, lösen sich auf und geben doch nur graubraun am ende des weges. wo bist du mich zu halten und mich zu werfen in das leben, die liebe, das leiden und heilen - warum gehe ich fort und warum kommst du nicht mit mir. hat das einen sinn, einen grund, den ich nicht verstehen oder nicht sehen oder nicht fühlen kann, weil ich manchmal kalt bin wie totes gebein?
was wird noch aus meinem persönlichen chaos werden? für anregungen jeder art bin ich dankbar, schreibt sie ins gästebuch, ich verspreche auch, nicht zu gucken.
lyric:
wurst
ist das,
was ich sage.

hör mir nicht zu,
denn dein herz blutet

und ich bin bereit
ein stück fleisch
für ein leben zu geben.