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2004, 35. Woche, 23.-29. August
früher
später


feelings: lebenswert -
wenn sich die sonne ausnahmsweise doch mal durch die wolken schiebt

lachhaft -
sich selbst verrückt machen

motto -
manchmal muss man einfach nur abwarten können...

tun -
stundenlang das computerspiel 'baktinet' spielen (dr. mario-klon)

&lassen -
auf wunder hoffen

hören -
maroon5 - this love

lesen -
derzeit mal nix

gucken -
mineralwasser-bar


© Susanne Rudloff -->info
http://www.wort-wahl.de.vu
wort-wahl[at]web.de
unzulänglichkeiten - habe gerade bemerkt, dass ich letzte woche in meinem lyric tatsächlich -hör mich nicht zu- geschrieben habe. wie äußerst peinlich. hab es natürlich gleich geändert, jetzt, eine woche später. habe eine ganze woche meine dummdödeligkeit der ganzen welt zur schau gestellt - da sieht man mal, wo mir derzeit der kopf steht. wahrscheinlich vergesse ich demnächst nicht nur, bei drohendem regen das fenster zu schließen bevor ich das haus verlasse, um später dann die sauerei wegzuwischen weil ich ja in einer dachwohnung lebe und der regen durch meine offenen fenster absolut freie fahrt hat, sondern lasse das nächste mal einfach die wohnungstür sperrangelweit offen, weil ich zwar gerade noch fähig bin, an meine sonnenbrille zu denken, obwohl der himmel ohnehin durch und durch grau ist, aber dafür zwei verschiedene socken trage und keine hose. was mir erst auffallen würde, wenn mich der erste mensch auf der straße freundlich aber bestimmt darauf hinweisen würde, da mir blöde blicke und dummes gelächter sowieso nichts mehr ausmachen.
ich glaube, die meisten meiner leser dachten, dass das -hör mich nicht zu- der künstlerischen freiheit zuzuordnen sei und sich dahinter ein unerschlossener interpretationsgedanke verberge. tut mir leid, euch enttäuschen zu müssen. ich bin ein armes schweiheihein.
lyric:

lang hab ich gesucht
und nichts,
aber auch gar nichts
gefunden

bis ich eines nachts
einsam
den atem anhielt
zu lauschen

und stille hörte
wo doch
eigentlich seele
sein sollte