weekly news

> archiv
2004, 37. Woche, 6.-12. September
früher
später


feelings: lebenswert -
der film 'school of rock'

lachhaft -
mega-kommerzielle popkonzerte

motto -
locker bleiben - so lange es noch einigermaßen einfach ist

tun -
auf die nächste nacht hoffen

&lassen -
sich zu viele gedanken machen

hören -
groupie - frei

lesen -
den neuen ikea-katalog ;-)

gucken -
markart-kommunikationsdesign


© Susanne Rudloff -->info
http://www.wort-wahl.de.vu
wort-wahl[at]web.de
'seltsam, im nebel zu wandern.' - noch seltsamer, im totalen sonnenschein zu leben und wie in watte eingepackt seine stimme zu hören, die nicht viel mehr sagt außer: mir geht gerade alles irgendwie auf die nerven. und ich: weiß nicht wieso, mache mir sofort gedanken darüber, ob ich mitschuldig bin, ob ich meinen teil dazu beigetragen habe, ob das alles wirklich richtig oder auch nur annähernd wichtig ist. welche laus ihm wohl über die leber gelaufen ist, dass er auch auf mein nachhaken nicht mehr dazu sagen will, sondern einfach nur zumacht, abschließt, mich außenvor lässt. kann es nicht sagen, will es vielleicht auch gar nicht wissen. ich hänge in der luft, schwebe einen meter über mir selbst, schaue auf mich hinunter und sehe meine eigene unsicherheit lauthals über mich lachen. und da, urplötzlich, schleicht sich mir ein gedanke ins gehirn: vielleicht bin ich ja doch nicht so locker, wie ich anfangs noch dachte. hier ist die grenze, hier ist das stoppschild, das ich eigentlich nicht übertreten sollte, hier ist endstation, hier sollte ich aufhören, umkehren, es gut sein lassen. hier sollte ich den respekt vor meiner eigenen labilen psyche bewahren, nicht blind weiterlaufen, lieber anhalten, innehalten, nachdenken, alles nochmal genau überdenken um mir selbst nicht weh zu tun. ich bin verrückt. total irre, durchgeknallt und nicht mehr zu retten, weil ich masochistisch bin und immer mehr will, anstatt es einfach zu beenden, noch bevor es überhaupt richtig angefangen hat. ich könnte heulen. weil ich überzeugt davon bin, dass er es ernst meinte, als er sagte, dass er mehr angst davor hätte, mir weh zu tun, als sich selbst zu verletzen.
und wie gestern noch jemand zu mir sagte: du steckst da doch schon tiefer drin, als du zugibst, susanne.
guter gott. vielleicht ist morgen ja alles wieder gut und ich wieder leicht und frei wie eine feder im wind.
lyric:

und wenn ich dir
mein herz geben würde
ganz und gar
ohne vorbehalte

würdest du...?
nein, vergiss mich.
ich bin es
            ....