weekly news

> archiv
2004, 38. Woche, 13.-19. September
früher
später


feelings: lebenswert -
lalala - der ingo fährt 'nen twingo, der ingo fährt 'nen twingo! - lalala

lachhaft -
menschen, die völlig in ihren derzeitigen lebensumständen verstrickt sind - und alte strukturen nicht aufbrechen können oder wollen

motto -
verkaufe dich nicht unter deinem wert

tun -
mit der mutter über liebesprobleme reden - sie weiß immer noch am besten über mich bescheid

&lassen -
weinen, so lange er noch da ist - lieber warten, bis die tür hinter ihm ins schloss gefallen ist

hören -
das eigene herzklopfen

lesen -
seine gedanken

gucken -
www.ich.de



© Susanne Rudloff -->info
http://www.wort-wahl.de.vu
wort-wahl[at]web.de
adios, amigos - mein angstschweiß vor diesem gespräch verteilt sich auf meinem körper und klebt mich an die derzeitigen umstände. ich kann nicht raus aus meiner haut um einfach nur eins zu sein mit diesem gefühl völliger leere, kann keinen fuß mehr vor den anderen setzen, weil ich mich selbst gefangen halte auf diesem sofa, deine blicke auf mir, als stündest du mehrere meter über mir. wahrscheinlich lachst du über mich, weil ich nicht fähig bin, zu verstehen, wie du so und nicht anders leben kannst. weil mein allzu beschränkter horizont dieses bild nicht zulässt, diese gedanken vor der tür stehen lässt, mich selbst nicht akzeptiert, als das was ich bin: mehr als einfach nur nett. mehr als einfach nur gutaussehend, mehr als einfach nur mal etwas für's bett. nichts fehlt dir in deinem leben, hast alles, was du brauchst, führst eine beziehung, ohne es laut auszusprechen und für mich ist in alledem kein platz, außer vielleicht der sexuelle. wenn ich nur das in meinem leben suchen würde, hätte ich bessere möglichkeiten, bessere gelegenheiten, besseren sex. ich sag dir die wahrheit, mein lieber, sag dir, wie es ist - ich bin einsam, fühle mich wertlos, weil alles schief läuft und mein leben an mir vorbeirattert als wäre es ein langweiliger film in den archiven eines alten kinopalastes ohne einnahmen. schleich dich nicht einfach so fort. geh mit lautem tosen oder gar nicht. lüg mich nicht an, sag mir die volle, ganze, absolute wahrheit und lass mich nicht mit diesen vermutungen zurück, die mein gehirn auffressen wie ein feuer in einer bibliothek. wenigstens ein bisschen aufmerksamkeit könntest du mir schenken, wenigstens das, wenn ich schon sonst nichts wert bin in deinen augen.
lyric:

gefangen
in einem labyrinth
aus verstrickungen
und ich stehe vor dem eingang

kann noch nicht einmal
den ersten schritt gehen
weil deine dornenhecken
sich vor mir schließen
um mir den einlass
zu verweigern

wozu ist
ein labyrinth denn da
wenn nicht
für den versuch
die mitte zu finden