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2005, 36.
Woche, 5.-11. September
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früher | |
| feelings: | lebenswert - die 25. jubiläumsfeier der apple-niederlassung in cork. haufenweise exzessiv feiernde computergurus - ein wahrer genuss! lachhaft - die derzeitige irische mode. direkt aus london importiert motto - endlich mal aktiv werden! tun - gutes, schweres stout in einem kleinen pub mit eigener brauerei trinken &lassen - in irland essen gehen - dabei kann man echt arm werden hören - keane - somewhere only we know lesen - bradford morrow - jenseits von los alamos gucken - LightForce Games | nette kleine spiele zum stundenlang ablenken ..... © Susanne Rudloff -->info http://www.wort-wahl.de.vu wort-wahl[at]web.de |
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| lost
- zurück und nicht schlauer, nicht bezaubert, nicht rundumerneuert.
dafür der koffer um einige gramm schwerer als zu beginn meiner reise
- ich habe mein herz vorerst wieder. vielleicht kann ich es in naher zukunft
verschenken, momentan jedoch ist uns allen alles zu viel; die verantwortungen
sind zu groß und jeder einzelne muss sich zuerst um das eigene leben
sorgen und kümmern, bevor gemeinsamkeit entstehen kann. meine träume gingen in einem amerikanisierten land unter, das unter der eigenen rückständigkeit leidet und alles nur abkupfert, die mode, den stil, den standard, den vermeintlichen fortschritt und die preise - dabei aber wie eine billige parodie auf das echte leben wirkt, die eigene geschichte vergisst und adipöse globalisierte jugendliche aufzieht, deren größter spaß es ist, autos anzuzünden und illegal alkohol zu erhaschen, weil 21 noch in ferner zukunft liegt. irische städte haben etwas apokalyptisches - sie veröden unter dem einfluss der amerikaner und briten, werden fett und unbeweglich von ungesunder nahrung und zwängen sich in die neuesten londoner miniröcke. erst als ich nach fünf stunden busfahrt durch den süden, einem verpassten flug und harten verhandlungen mit irischen fluggesellschaftsmitarbeitern zwölf stunden nächtliche wartezeit am dubliner flughafen auf mich nehme, lerne ich irland richtig kennen. s. aus galway, der zum ersten mal deutschland sehen wird, rettet mich vor der verzweiflung und bringt mir bei, was es heißt, echt irisch zu sein: nur nicht aufgeben und immer etwas ursprüngliches behalten. |
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| lyric: | ||
| nach
dieser nacht straft der tag unsere lügen und ändert doch nichts ich weiterhin heimatlos du weiterhin wartend wir immer noch ohne eklärung |