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2006, 1. Woche, 2.-8. Januar
früher
später


feelings: lebenswert -
gäste, die sich mit applaus bedanken

lachhaft -
mein perfektionismus

motto -
dankbar sein für die erfahrungen des letzten jahres

tun -
auruhen

&lassen -
verschlafen

hören -
niels frevert - doppelgänger

lesen -
neujahrs-sms

gucken -
hoffnungsvoll ins neue jahr ;-)


© Susanne Rudloff -->info
http://www.wort-wahl.de.vu
wort-wahl[at]web.de
maßnehmen - mein silvester hatte 18 stunden: neun davon am 31. dezember, die anderen neun am 1. januar. insgesamt 12,5 stunden arbeitete ich, vier stunden schlug ich mir mit meinen arbeitskollegen um die ohren, die restlichen anderthalb waren persönliche vor- bzw. nachbereitungszeit. während der 12,5 stunden arbeitszeit hatte ich insgesamt 9,3 minuten rauchpause, nutzte 17,5 minuten für neujahrsumarmungen und -gratulationen, 7,1 minuten zum einfach nur rumstehen und dumm gucken, 12,9 minuten, um über besoffene gäste zu lästern, 3,7 stunden zum flirten für jobzwecke, 1,2 stunden zum flirten für private zwecke und 32 sekunden, um mein trinkgeld zu zählen. ich war kein einziges mal auf toilette - dafür benötigte ich 1,7 minuten zum anziehen meiner arbeitskleidung, 7,3 minuten, um mit vollem tablett durch die menschenmenge vom einen ende des lokals zum anderen zu gelangen, 22 sekunden, um mein sodbrennen mit einem tequila zu beruhigen, weitere 51 sekunden, um mich zu einem weiteren tequila einladen zu lassen und 1,1 minuten, um mich über meinen kollegen zu wundern, der mir völlig unerwartet in den hintern kniff.
wo ich die zehn sekunden zeit hergenommen habe, um mich zu fragen, was im letzten jahr so alles passiert ist und was in diesem jahr so alles auf mich zukommen wird, ist mir ein rätsel.
happy new year, ihr freaks.
lyric:
acht uhr abends
niemand ist da
ich werde nervös
zähle die stunden

zehn uhr abends
niemand ist da
ich suche weiter
hab nichts gefunden

zwölf uhr abends
du bist nicht da
ich gebe auf
und zähl meine wunden