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2006, 3.
Woche, 16.-22. Januar
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früher | |
| feelings: | lebenswert - acc-lebensretter lachhaft - fünf-minuten-referate vorbereiten müssen motto - dann kann's ja weitergehen! tun - mein freies wochenende krank im bett verbringen &lassen - zu sehr darüber ärgern hören - katze - herr traurigmann lesen - die neue galore gucken - neo|log - neues jahr, neuer wolf © Susanne Rudloff -->info http://www.wort-wahl.de.vu wort-wahl[at]web.de |
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| editionsphilologie für dummies - zusammengesammelte schriftstücke meines lebens und wir alle wühlen in erinnerungen, edieren texte nach dem prinzip der shakespeare-fanatiker und suchen nach der absoluten autorenintention. intention? absolut? die frage taucht auf, ob es möglich ist, in den gedanken anderer die eigentliche absicht zu erkennen. wir wenden das erlernte auf unsere eigene, kleine umwelt an und vergessen dabei, den theorien gegenüber kritisch zu sein und nicht alles zu glauben, was irgendein gelehrter irgendwann einmal als potentielle musterlösung präsentierte. so graben wir in den aussagen unseres gegenübers, streichen hier einen satz, der uns fehlerhaft erscheint, ergänzen da ein wort, das zum vermeintlichen besserverständnis dienen soll und vergleichen diese aussagen mit all den anderen varianten, die sich aus dem selben mund in unser ohr schleichen und nichts als verwirrung stiften. wir machen uns auf die suche nach der einzig wahren absicht des sprechers und übergehen die tatsache, dass intentionen nicht statisch sind und wir selbst nicht einmal unsere eigenen absichten fassen können. versuchen wir lieber, eine mehrtextausgabe unseres gegenübers zu erstellen und alle varianten zu verzeichnen - in der hoffnung, dass uns selbst die gleiche aufmerksamkeit zu teil wird und wir uns nicht ständig rechtfertigen müssen, was die eigene widersprüchlichkeit angeht. | ||
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breitgetreten lesen sie warnschilder im fahrstuhl irgendwo zwischen himmel und erde in signalfarben aufgelöst |