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2006, 6. Woche, 6.-12. Februar
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später


feelings: lebenswert -
zu einer horde wildgewordener mädels sagen: "den schönsten hier im laden seht ihr ja eh nicht: der steht in der küche und gehört außerdem mir..."

lachhaft -
meine eigene art, einem mann seine unentschlossenheit heimzuzahlen

motto -
wer nicht will, der hat schon.

tun -
wie immer: mir einen jüngeren anlachen

&lassen -
am sinngehalt dieses umstandes zweifeln

hören -
duncan sheik - such reveries

lesen -
gedichte von erich fried

gucken -
dilemma5000 | wieso selbst entscheidungen treffen, wenn es andere für einen tun können?


© Susanne Rudloff -->info
http://www.wort-wahl.de.vu
wort-wahl[at]web.de
oxymoron - du hast mich einfach überrannt, ich konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren. bin auf den fahrenden zug aufgesprungen, ohne zu wissen, wohin die reise eigentlich gehen soll. nun halte mich fest und verteidige mich gegen den fahrtwind, den ich doch so gern in meinem haar spüre, auf meinen lidern, auf meinen lippen, und bereichere mein leben, das nur aus reisen besteht und keinen halt kennt. gib mir etwas von deiner jugend und lass mich vergessen, was mich quält: das älterwerden, das wissen um verpasste chancen, das nicht-mehr-verstehen, lass mich meine unzulänglichkeiten vergessen, lass mich ihn vergessen. vielleicht müssen wir uns einfach manches mal neu orientieren, um nicht die orientierung zu verlieren. um nicht uns selbst zu verlieren in den wirren der welt.
lyric:

denkwürdig und
unbedacht
aber ich lache

das ist der wert
des lebens

ich höre
zu fragen auf
weil du da bist

vielleicht auch
weil kein anderer da ist