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2006, 13. Woche, 27. März - 02. April
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mittwoch, 29.03. lebenswert - vanilla latte grande mit extra sahne

lachhaft - die modischen ausfallerscheinungen in der nürnberger innenstadt

motto - die ersten warmen frühlingsnächte sind da - los, genieße sie!

tun - bummeln gehen

&lassen - sich einen kopf ums studium machen

hören - tin hat trio: helium

lesen - kontoauszüge

gucken - neo|log - weblog von wolf, mal wieder im neuen design


lyric:
trunken vor sehnsucht
reiße ich am steuer
und strauchle.
der baum
meine rettung,
des beifahrers tod.
mit blauem auge
werfe ich blumen
auf das grab:
leb wohl,
armer verstand.



© Susanne Rudloff
-->info
http://www.wort-wahl.de.vu
wort-wahl@web.de
stoßlüften - schlimm ist es, wenn ich jemandem bösartigkeit unterstelle. dummheit kann ich den meisten menschen verzeihen, sie ist zwar nicht unentschuldbar, aber zu ignorieren; wohingegen absichtliches fehlverhalten in mir würgereize auslöst - mitunter ganze würgeorkane. noch schlimmer, wenn es sich bei diesem menschen um jemanden handelt, dem man nicht einfach so aus dem weg gehen kann. arbeitskollegen zum beispiel. falsch: arbeitskolleginnen. stichelnde, ignorante, in scheinwelten lebende, minderbemittelte weiber, die nur brei im hirn haben. oder noch schlimmer: in der linken gehirnhälfte milch, in der rechten gries, getrennt durch mangelnde bildung. das wird niemals nicht zu brei werden. nicht einmal das.

ich reiße mich am riemen und das fenster auf: raus damit. die schlechten gedanken will keiner haben; ich auch nicht. also packen, zielen, werfen. aufklatschgeräusch hören, asphalt bejubeln für seine härte. dabei sogar noch eine gute tat getan: die vögel fettgefüttert. ich liebe den frühlingsputz.
posted @ 13:26

dienstag, 28.03.
die neue weiblichkeit - sagt mir doch eine junge frau an tisch 56 gestern abend gegen acht: entschuldigung, könnten sie vielleicht mal auf ihrer damentoilette in die erste kabine gehen und was gegen die verunreinigung tun? dachte ich mir noch nichts dabei und ignorierte sie. wenn gäste die toiletten vollpinkeln, ist das nicht mein problem. ich bin bedienung, keine putzfrau. und bekanntlich ist es ja so, dass damentoiletten grundsätzlich immer sehr urinlastig sind, weil wir frauen in der fliegenden hocke eben nicht ganz genau zielen können. als mich dann kurze zeit später eine weitere junge frau an tisch 64 auf die verunreinigung ansprach, musste ich doch mal nachsehen gehen.
wir haben kabine 1 auf den damentoiletten dann vorübergehend gästesicher verschlossen, um nach feierabend die putzfeen wirken zu lassen.
klopapierschlachten sind ok. haare im waschbecken auch. urinspritzer allüberall kann ich auf cafétoiletten noch verstehen. erbrochenes kurz vor feierabend meinetwegen auch. aber warum bitte kacken frauen auf die brille?
posted @ 14:15
 
wort-wahl revisited - wenn ich mir meinen terminplan für die nächsten wochen anschaue, stelle ich fest, dass ich unterwegs bin. viel unterwegs. so viel, dass ich ab freitag wohl vorerst kaum zum bloggen kommen werde.
nun ist das aber bekanntlich so mit dem bloggen: irgendwie ist man süchtig. so süchtig, dass ich tatsächlich überlege, mir eine blogger-software anzuschaffen, um wie jeder anständige blogger auch von unterwegs direkt und ohne umschweife posten zu können. dann könnte ich mir auch endlich so eine schicke, kleine kommentarfunktion gönnen, wo ihr dann alle eure lustigen, vor esprit überschäumenden anmerkungen hinterlassen könntet. hach. wär das schön.
ist ja fatal.
hat jemand einen guten tipp für mich, woher ich die passende software bekomme? eine, die ich in meine layout-vorstellungen pressen kann? eine, die ich einfach so ohne weiteres in das bestehende drumherum einbinden kann?
hilfe. bitte. ins gästebuch. oder per mail.
posted @ 03:15